Das Projekt Mirasol in Brasilien

Das Projekt Mirasol wird im Bundesstaat Pernambuco in Brasilien realisiert.

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Dort haben wir im vergangenen Jahr in verschiedenen Armenvierteln mit Straßenkindern gearbeitet.

So hatten wir ein Projekthaus in dem Armenviertel, Tabajara in Olinda, Pernambuco. Nebenbei boten wir auf der Straße Kurse für die Kinder aus der Favela „Arruda“ in Recife an.

Anschließend haben Freiwillige von Mirasol das Projekt „Darue“ in Chao de Estrela“, Recife unterstützt.

Hier ein paar Bilder des Hauses des Projektes „Darue“ und der Freiwilligen von Mirasol:

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Gemeinsam wollen wir den Kinder durch Musik, Tanz und Kunst neue Perspektiven eröffnen und ihnen eine Erziehung ermöglichen.

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In der Vergangenheit arbeiteten wir zudem in der Favela „Lixao de aguazinhas“. Diese entstand auf einer ehemaligen Muelldeponie, die vor einigen Jahren geschlossen wurde. Obwohl das Deponieren von Müll inzwischen verboten ist, hält sich daran niemand. Die Kontamination und die toxischen Gifte, die durch das Verbrennen des Muells entstehen, loesen viele Krankheiten bei den Bewohnern der Favela aus.

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Aktuell unterstützen wir hauptsächlich die Kinder aus dem Armenviertel „Arruda“. Ein Freiwilliger vor Ort zeigt den Kindern durch Skaten neue Perspektiven. Ausserdem unterstützen wir die Kinder von Deutschland aus, indem wir Spenden schicken, wie Kleider, Hygieneartikel und Spielsachen.

Einige Kinder in den Comunidades gehen bereits mit 5 Jahren arbeiten, um ihre Familie finanziell zu unterstützen. Sie tragen sehr früh eine große Verantwortung für ihre Familie.

Ihre Arbeit: Kaugummis, Süßigkeiten, Drogen und Waffen verkaufen, Autofensterscheiben putzen bis hin zur Prostituition.

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Oftmals vernachlässigen die Kinder die Schule und damit ihre Chance auf eine bessere Zukunft.

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Die Kinder haben ein großes Bedürfnis, Kind sein zu dürfen, ihre Persönlichkeit zu entwickeln und ihren eigenen Interessen nach zu gehen. Doch dafür bleibt keine Zeit übrig.

Das eine bedingt hier das andere. Und nur selten kommen die Kinder alleine aus dem Kreislauf der Armut heraus.

Auch der frühe Drogenmissbrauch (Marihuana, Pedras, Crack) von Kindern und Jugendlichen ist ein großes Problem in der Region und macht uns Sorgen.

Unsere Zielgruppe: Die Kinder von Mirasol

– Kinder aus der Favela mit und ohne Behinderung (3-12 Jahre)

– Straßenkinder, arbeitende Kinder

– Kinder, die Gewalt und Missbrauch erfahren

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Unsere Hilfe

Wir geben den Kindern einen Ort direkt in der Communidade, wo die Kinder Zuflucht, Hilfe und immer ein offenes Ohr finden.

Wir bieten den Kindern jeden Tag ein buntes Programm an Projektarbeiten an, wie Malen, Basteln, Skating, Recylingkunst, Tanz, Jonglage und Musizieren.

Daneben gibt es eine kostenlose Mahlzeit (Lunch) für die Kinder. Denn viele der Kinder kommen mit Hunger in das Projekt, da das Essen zu Hause knapp ist.

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Unser Angebot fuer die Kinder

– kostenlose Workshops von Künstlern und Freiwilligen aus aller Welt

– steigerndes Selbstwertgefühl der Kinder durch Spiel und Spaß

– Schaffung neuer Perspektiven

– individuelle Förderung von Talenten

– Bildung und Erziehung in Bereichen wie Sprachen, Umweltschutz, Sexualkunde, Gewaltprävention

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Workshops ab Januar 2014

1. Projekt (Januar):

Ein Workshop der Fotografie mit dem Fotografiestudenten aus Berlin Jakob. (s. Bericht)

2. Projekt (Mai, Juni):

Malkurs mit der Workshopleiterin Caroline aus Frankreich.

3. Projekt (Mai):

Skate Kurs mit Denise und Jonas aus Würzburg, Deutschland. Ein ganz großer Dank an dieser Stelle an Skate Aid, die uns für disen Workshop Skateboards und Schutzausrüstung sponsorn und nach Brasilien transportieren!! VIELEN TAUSEND DANK!!! Ihr seid die Besten!

4. Projekt (Juli):

Garde Tanzunterricht mit Kerstin aus Würzburg, Deutschland.

5. Projekt (August, September):

Boi Basteln und Spielen lernen mit Ronja und Laura aus Deutschland.

6. Projekt (September):

Schwimmkurs mit Christiane aus Würzburg, Deutschland.

Kosten

In Deutschland wie in Brasilien arbeiten wir alle ehrenamtlich für das Projekt.

Die Flugkosten und unsere Lebenserhaltungskosten tragen wir selbst.

Die Workshopleiter, die freiwillig mit den Kindern arbeiten, können im Gegenzug kostenlos wohnen (s.Seite: Freiwillige)

Unsere Verwaltungskosten in Deutschland sind minimal und werden nur aus Mitgliedsbeiträgen finanziert.

Ihre Spende kommt somit zu 100 % bei den Kindern an. Dies ist uns ein großes Anliegen! Dafür stehe ich (Mira, 1. Vorsitzende) mit meinem Namen.